Thalhammer zu den Äußerungen der bayerischen SPD in der Atomdebatte
09.06.2011 (26.4.2011)im Bayerischen Landtag
Thalhammer zu den Äußerungen der bayerischen SPD in der Atomdebatte
Atomdebatte / Rinderspacher-Äußerungen
THALHAMMER: "Energiepolitik bedarf kühlem Kopf und klarem Verstand"
"Die aktuellen Einlassungen von SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher in der Debatte um die Kernenergie zeigen, wie gut es ist, dass in der Münchener Koalition vernünftige Kräfte in der Verantwortung sind und keine Vertreter der Schnellschuss-Theorie", sagte der Umwelt- und Energieexperte der Landtags-FDP, Tobias Thalhammer (Neubiberg) am Dienstag. "Ich kann ja nachvollziehen, dass Herr Rinderspacher dringend ein Wörtchen mitreden möchte und nicht darf, aber mit seiner platten Kritik am bayerischen Wirtschaftsminister macht er selbst deutlich, dass es besser ist, dass er in der Opposition ist und nicht in der Regierung", so Thalhammer wörtlich.
Die Menschen in Bayern und die bayerische Wirtschaft könnten sich darauf verlassen, so der FDP-Politiker weiter, das Staatsminister Zeil für die Staatsregierung in Kürze ein Energiekonzept vorlegen wird, welches Sicherheit und gleichzeitig grundlastfähige Versorgung bieten werde. Wenn die bayerische SPD hingegen populistisch auf gefühlten Stimmungen mitschwimmen und Hals über Kopf aus der Kernenergie als Brückentechnologie zu den erneuerbaren Energien aussteigen wolle, dann müsste sie den Menschen auch ehrlich sagen, dass sie dafür Strom aus tschechischen und französischen Meilern einkaufen will.
"Die Energiepolitik für Bayern braucht einen klaren Verstand. Entscheidungen müssen mit einem kühlen Kopf getroffen werden, da es hier um die Zukunft des Standortes Bayern geht. Für beides garantiert die bayerische FDP gemeinsam mit dem Koalitionspartner, nicht Rot/Grün", schloss Thalhammer.
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