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FDP-Expertengespräch 'Umwelt und Raumfahrt' Expertengespräch der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag diskutierte Thema „Umwelt und Raumfahrt“ Tobias THALHAMMER (FDP): „Raumfahrttechnik hilft

09.06.2011 (17.5.2011)


Presseservice der FDP-Fraktion
im Bayerischen Landtag

FDP-Expertengespräch 'Umwelt und Raumfahrt'
Expertengespräch der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag diskutierte Thema „Umwelt und Raumfahrt“
Tobias THALHAMMER (FDP): „Raumfahrttechnik hilft, Probleme bei Energieversorgung und Umwelt zu lösen“

München (lp). Zahlreiche Gäste konnten der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Thomas Hacker (Bayreuth), und der umwelt- und energiepolitische Sprecher der Fraktion, Tobias Thalhammer (Neubiberg) anlässlich des Expertengesprächs „Umwelt und Raumfahrt“ im Bayerischen Landtag begrüßen. Dazu zählten die Herren Andreas Lindenthal und Bernhard Schmidt von der Firma EADS-Astrium, sowie Herr Dr. Franz Jaskolla von der Firma Infoterra, die als Referenten sprachen. Hacker betonte in seiner Begrüßung die große Bedeutung einer innovativen Umwelttechnik nicht nur für die Umwelt, sondern auch als wichtigen Faktor für wirtschaftliche Chancen gerade auch für den Mittelstand in Bayern.

Thalhammer, der auch parlamentarischer Geschäftsführer seine Fraktion ist, verwies bei dem Expertengespräch darauf, dass gerade das Zusammenwirken des bayerischen Wissenschaftsministers Wolfgang Heubisch und des Wirtschaftsministers Martin Zeil Impulse für Forschung und Entwicklung moderner zukunftsgerichteter Techniken setze. Dabei richte man seine Blicke nicht nur auf morgen, sondern auch auf übermorgen: „Satellitentechnologie kann in der Zukunft sogar einen entscheidenden Beitrag zu unserer Energieversorgung leisten, indem etwa über `Laserlink` Strom aus einem Kraftwerk in Afrika ohne Leitungsbau nach Europa transportiert wird. Eine faszinierende Technik, die heute noch schwer vorstellbar erscheint, wir aber ins Auge fassen“, zeigte sich Thalhammer zuversichtlich.

Mit dem Expertengespräch zur Erschließung von Möglichkeiten für die Lösung von Umweltproblemen, die sich aus der Anwendung von Techniken der Raumfahrt ergeben, werde jetzt eine neue Türe aufgestoßen, fuhr der Landtagsabgeordnete fort.

„Die von der EADS entwickelten Systeme der satellitengestützten Wetterbeobachtung lassen sich auch für die Umweltbeobachtung einsetzen. So können mit optischen Instrumenten und Radarbeobachtung aus dem Orbit Veränderungen der Bodenbeschaffenheit, der Vegetation und des Klimas beobachtet werden. Die Qualität von Oberflächenwasser oder Messungen der Luft - zum Beispiel auf Methangehalt - können ebenfalls vorgenommen werden. Besonders hilfreich können die Satelliten bei der Verhinderung und der Minimierung von Schäden bei Naturkatastrophen werden. Das Erkennen von Waldbränden auch in entlegenen Gebieten oder die Klärung von Situationen bei Erdbeben wird bereits weltweit angewandt. Eine wichtige Bedeutung können auch Modell-Simulationen für Hochwassersituationen erlangen, die mit dieser Technik ausgearbeitet werden“, so Thalhammer wörtlich.

Weitere Möglichkeiten seien denkbar oder bereits in der Planung. Die Erforschung des Kohlendioxid-Kreislaufes wäre von großer Wichtigkeit, sei aber eine Aufgabe, die sowohl technisch, wie auch finanziell hohe Anforderungen stelle.

„Wie kann uns also die Raumfahrt in den Bereichen Umwelt und Energie helfen?“, fragte der FDP-Politiker zusammenfassend. Die Antwort ist für Thalhammer ganz klar: „Es kann uns mit moderner Technik gelingen, Rohstoffe und Energie zu sparen. Die Optimierung von Abläufen setzt eine effektive, zeitnahe Erfassung von Messwerten voraus. Dazu kann die Raumfahrttechnik beitragen, die auch Vorreiter ist, mit möglichst wenig Materialeinsatz höchste Leistungen zu erzielen. Wichtig ist uns dabei grundsätzlich die Erkenntnis, dass Ökonomie und Ökologie keine Gegensätze sind, sondern moderne Technik beidem dient.“




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